Erst seit Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts sind sie bekannt: Legionellen, eine Bakterienart, die nur im Süßwasser vorkommt und die benannt wurde nach den ehemaligen Korea-Legionären (US-American-Legion), die sich in Philadelphia (USA) in einem Hotel trafen. Von diesen, mittlerweile  älteren Herren infizierten sich etwa 220, wovon 25 innerhalb weniger Tage an einer atypischen Lungenentzündung verstarben. Ursache waren feinste, in der Luft schwebende Wasserpartikel (Aerosole) mit ihrer lebensgefährlichen Fracht: Legionellen. Seither weiß man, dass sich in Trinkwasserleitungen und auch in Klima-/ Lüftungsanlagen Keimkonzentrationen ausbilden. Gefährlich wird es, wenn diese mit Legionelle verseuchten Aerosole von immungeschwächten Personen eingeatmet werden. (z.B. unter der Dusche). Ältere Personen, Raucher, Diabetiker, Kranke, Behinderte, Rekonvaleszenten und sogar Sportler nach Energieverlust sind besonders gefährdet.

Das von den Wasserversorgern gelieferte Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei, aber nicht steril. Ein Schutz vor Verkeimung besteht somit nicht und die wenigen im Trinkwasser noch befindlichen Bakterien vermehren sich in den kaum hygienisch einwandfreien Rohrleitungssystemen der Verbraucheranlagen in verstärktem Maße.
Das gilt auch für Kleingebäude. Unter optimalen Bedingungen verdoppeln sich Legionellen alle 3 Stunden. Bakterien, Einzeller, Pilze, Viren und Algen leben in Symbiose und bilden gemeinsam den so genannten Biofilm aus, eine hauchdünne Schleimschicht (Ausscheidungsprodukte), welche sich auf den Innenoberflächen der Rohrleitungen, sowie in den porösen Kalk-und Rostablagerungen ausbreitet. In der Praxis wird immer wieder konstatiert, dass bei Dauertemperatur des Wassers von 60°C und auch bei thermischer "Desinfektion" (70°C) eine Wiederverkeimung innerhalb von Tagen nicht verhindert werden kann.

Die Ärztezeitung vom 23.6.04 berichtet von mindestens 30.000 Legionellainfektionenn pro Jahr allein in Deutschland. Die Mortalität beträgt ca. 20%. Was das bei einer zunehmenden Überalterung der Bevölkerung bedeutet, muss wohl nicht weiter erklärt werden.
Seit Inkrafttreten der novellierten Trinkwasserverordnung 1.11.2011 ist jeder Betreiber und/oder Hauseigentümer voll verantwortlich für die Beschaffenheit des Trinkwassers, welches an die Bewohner abgegeben wird. Gesundheitsämter führen nun unangemeldete Beprobungen durch. Gut zu wissen, dass es eine seit Jahren in vielen Kliniken erprobte Einrichtung gibt, die  - in verkleinerter Abmessung - auch für den Einsatz in Wohngebäuden geeignet ist.

AnodiX vernichtet Mikroben im in-situ-Betrieb und baut den vorhandenen Biofilm wieder ab, ohne die Wasserqualität zu verändern. Und hierbei werden keine gefährlichen Desinfektionsmittel eingesetzt.
Spezielle Wasseranalysen vor Einsatz von AnodiX  und anschließende Laboruntersuchungen schließen aus, dass sich THM (Trihalogenmethane) bilden.

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